Share on facebook
Share on pinterest
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp

Die Top 3 Social Media Kanäle für Tauchschulen

Die Zahl der Social-Media-Plattformen wächst stetig und die Zielgruppen werden immer einzigartiger.

Trotz der vielen verschiedenen Kanäle, die es so gibt, sind die sozialen Medien immer noch eine der besten Inbound-Marketing-Optionen für kleine Unternehmen in der Tourismusbranche.

Entgegen der landläufigen Meinung muss man allerdings nicht in jedem sozialen Netzwerk vertreten sein. In der Tat könnte es sogar mehr schaden als nützen, wenn man sich zu breit aufstellt in Sachen Social Media. Es ist viel besser, die Präsenz in den sozialen Medien auf eine Handvoll Kanäle zu beschränken.

Social Media Accounts

Auf welche sozialen Mediennetzwerke solltet Ihr euch als Tauchschule konzentrieren?

Nun, um die richtige Wahl für Eure Social-Media-Plattformen zu treffen, müsst Ihr die Branche, in der Ihr arbeitet, Euer Zielpublikum sowie Eure allgemeine Social-Media- und Content-Strategie berücksichtigen.

Werft auch mal einen Blick auf Eure Konkurrenz. Welche sozialen Kanäle setzen sie ein? Erhalten sie auf ihren Kanälen regelmäßig Engagement von Followern? Analysiert, welche Kanäle von Euren Zielkunden genutzt werden. Überlegt Euch, welche Inhalte Ihr teilen wollt und welche Plattformen für diese Beiträge tatsächlich sinnvoll sind.

Meiner Erfahrung nach sind die drei wichtigsten Social Media Plattformen für Dive Shops Facebook, Instagram und YouTube. Alle anderen Kanäle sind optional, und einige soziale Netzwerke könnten für Euch sogar ziemlich nutzlos sein.

Die primären Ziele all dieser sozialen Netzwerke sind ziemlich ähnlich: Steigerung des Markenbewusstseins, Verbreitung von Informationen und Kontaktpflege von Stammgästen als auch von potenziellen Kunden.

Schauen wir uns nun jeden dieser Kanäle etwas genauer an.

1. Facebook

Selbst angesichts der jüngsten Statistiken ist Facebook nach wie vor ein beliebtes soziales Netzwerk und die perfekte Plattform, um sich und seine Dienstleistungen zu präsentieren – und zwar insbesondere für die Altersgruppe 30+. Es stehen viele verschiedene Apps zur Verfügung, mit denen Ihr ein Anmeldeformular für einen Newsletter, Werbekampagnen, Wettbewerbe und andere Funktionen ohne zusätzliche Kosten zu Eurer Facebook Business Page hinzufügen könnt.

Ihr könnt Facebook außerdem verwenden, um Fotos und Videos zu teilen, Aktualisierungen publik zu machen, Veranstaltungen zu posten, eine Frage-und-Antwort-Runde zu starten und Umfragen zu erstellen. Mit einer Business Page habt Ihr viele verschiedene Anpassungsoptionen, mit denen Ihr Kontaktinformationen oder die von Euch angebotenen Dienstleistungen hervorheben könnt. Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu Analyse- und Werbetools.

Warum Ihr Facebook als Tauchshop verwenden sollten:

  1. Die Tauch-Community ist auf Facebook aktiv, insbesondere die Taucher und Taucherinnen, die älter als 30 Jahre sind. Es gibt zudem interne Gruppen und viele Fanseiten, die sich auf tauchbezogene Themen fokussieren.
  1. Facebook bietet viele kostenlose Tools, die Ihr als Unternehmen in der Tauchindustrie nutzen könnt. Vom Posten Eurer Unterwasseraufnahmen und Videos bis hin zum Angebot eines Sonderrabatts für Eure Facebook-Fans und Werbeveranstaltungen (z.B. Beach Clean-Ups etc.) sind die Möglichkeiten endlos.

2. Instagram

Im Gegensatz zu Facebook ist Instagram eine visuelle Plattform, die auf Foto-Posts basiert. Ähnlich wie Twitter konzentriert sich Instagram auf die Indizierung von Inhalten mit Hashtags. Heute hat praktisch jede Community ihre eigene Serie von Hashtags, mit denen Inhalte gefunden werden können.

Im Laufe der Jahre hat Instagram verschiedene andere Funktionen eingeführt, wie z.B. Instagram Stories, Instagram Live oder Instagram Reels, die zusätzlich für Marketingzwecke verwendet werden können.

Warum Ihr Instagram als Tauchshop verwenden solltet:

  1. Die Mehrheit der Tauch Community ist auf Instagram aktiv.
  2. Da es sich um ein auf Bildern und Videos basierendes Netzwerk handelt, ist Instagram der perfekte Ort, um Eure Unterwasseraufnahmen zu zeigen und dadurch potenzielle Kunden zu erreichen und zu inspirieren. Wenn Ihr die richtigen Hashtags für Eure Fotos verwendet, wird man Euch beim Durchstöbern von Fotos Eurer Tauchplätze sofort finden. Es gibt auch Instagram-Accounts, die sich darauf konzentrieren, gutes Filmmaterial zu finden und dieses mit den Followern zu teilen. Wenn Ihr in einem solchen (viralen) Beitrag gezeigt werdet, erhaltet Ihr möglicherweise richtig viel Aufmerksamkeit. Stellt jedoch immer sicher, dass Eure Bilder von hoher Qualität sind. Instagram ist vollgepackt mit halbwegs guter (Unterwasser-)Fotografie. Wenn Ihr als Profi wahrgenommen werden wollt, müssen Ihr entsprechend professionelle und anspruchsvolle Inhalte teilen.
  3. Mit einem Business Account auf Instagram habt Ihr Zugang zu vielen Tools, wie z.B. bezahlte Werbung und Analysetools.

3. YouTube

YouTube ist eine Video-Sharing-Plattform, auf der Menschen nicht nur Videos hochladen und anschauen, sondern auch mit Inhalten in Kontakt treten und sie mit anderen teilen können.

Unternehmen können YouTube nutzen, um sich als Experte zu etablieren. Darüber hinaus wird es durch Videos viel einfacher und effektiver, eine emotionale Verbindung zu Eurem Publikum herzustellen.

Während es vor ein paar Jahren noch in Ordnung war, Amateur-Videomaterial auf YouTube hochzuladen, hat sich die Community inzwischen daran gewöhnt, täglich qualitativ hochwertiges Material anzusehen, und erwartet entsprechend anspruchsvolle Inhalte von jedem anständigen Unternehmen.

Warum Ihr YouTube als Tauchshop verwenden solltet:

  1. Die Mehrheit der Tauch-Community ist auf YouTube aktiv.
  1. Genau wie Instagram ist YouTube eine großartige Plattform, um Euren Unterwasser-Content mit der Welt zu teilen. Es gibt Unmengen von Videotypen, die Ihr dazu erstellen könnt, besonders wenn Ihr euch ein wenig mit Videobearbeitung beschäftigt. Ihr könnt zum Beispiel Euer Team vorstellen, Eure Youtube-Follower auf einen virtuellen Tauchgang mitnehmen oder ihnen einfach zeigen, was sie erwarten können, wenn sie mit Euch tauchen gehen.
  2. Videoinhalte sind einer der digitalen Marketingtrends, die in den nächsten Jahren voraussichtlich noch erheblich zunehmen werden. Daher ist es sinnvoll, auf den Zug aufzuspringen und eher früher als später ins Videomarketing einzusteigen.

An dieser Stelle noch folgender Tipp: Content repurposing! Alle Videos, die ihr für YouTube erstellt, schneidet oder professionell dreht, könnt ihr auch in kürzere 15-Sek-Clips umwandeln und diese wiederrum auf anderen Plattformen teilen. So habt ihr mit weniger Aufwand, viel Content erstellt, den ihr dann nach und nach auf den verschiedenen Plattformen teilen könnt.

Was ist mit anderen Plattformen?

Natürlich gibt es noch viele andere Netzwerke, die sich bei guter Umsetzung als nützlich erweisen können.

TripAdvisor

Ein weiteres Netzwerk, dem ich 2021 meine Aufmerksamkeit schenken würde, ist TripAdvisor. TripAdvisor war früher eine Plattform, auf der Menschen alle Arten von Einrichtungen, von Unterkünften bis hin zu Restaurants und Aktivitäten auf der ganzen Welt bewerten konnten.

Im November 2018 stellte TripAdvisor allerdings auf ein völlig neues Design und Konzept um, das auf einem persönlichen Reisefeed basiert. Wie jedes andere soziale Netzwerk bietet TripAdvisor seinen Nutzern nun die Möglichkeit, sowohl anderen Nutzern als auch Reiseexperten aus der Branche zu folgen. Neben der Bewertung können die Nutzer nun auch Fotos, Videos und Links austauschen.

Wenn Ihr auf TripAdvisor gelistet seid, wird sich der Bekanntheitsgrad Eures Tauchgeschäfts wahrscheinlich sehr erhöhen. Außerdem erhaltet Ihr mit einem Geschäftskonto Zugang zu vielen kostenlosen Marketingtools und -materialien, wie z.B. TripAdvisor-Aufkleber und -Banner, die Ihr in Eurem Tauchgeschäft anbringen könnt.

Pinterest

Eine weitere Plattform, die in Betracht gezogen werden sollte, ist Pinterest, das beispielsweise den Traffic Eurer Website immens steigern kann. Das Kennenlernen von Pinterest und das Betreiben des Kontos nimmt jedoch durchaus ein bisschen Zeit in Anspruch, die Ihr möglicherweise nicht habt, wenn Ihr ein nicht-virtuelles Tauchgeschäft betreibt 😉 Bei Fragen zu Pinterest-Marketing für Euren Dive Shop, könnt Ihr euch aber gerne an mich wenden.

Twitter

Eine andere Option wäre auch noch Twitter, das immer noch als eine der führenden Social-Media-Plattformen gilt. Die Tauch-Community ist auf Twitter aktiv, obwohl die Tweets mit 140 Zeichen meiner Erfahrung nach nicht wirklich dazu beitragen, dass man sich emotional mit seinem Publikum verbindet. Abgesehen davon muss man Zeit investieren, um einen aktiven und zielführenden Twitter-Account zu unterhalten.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing
Share on whatsapp
Lena
Lena

Ich bin Lena, die Gründerin des ALB Content Lab. Zusammen mit meinem Team aus freiberuflichen Professionals unterstütze ich Soloselbstständige, Kleinunternehmer und mittelständische Unternehmen im strategischen Content Marketing.

Das könnte dich auch interessieren